2020

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Wenn wir alle so altern könnten, eins mit uns, unserem Körper und der Natur und dazu noch eine sehr verständige Beziehung, dann bräuchten wir uns nicht zu fürchten.

Ein Bilderbuchtag, Oktoberfest-Himmel, Schäfchen liegen verstreut im sonnigen Blau und träumen. Über der alten Kiefer steht eine Gabelweihe in der Luft. Sie nutzt die Luftströmung so gekonnt, dass sie auf der Stelle schwebt. Mit den großen Federn ganz außen an ihren Flügeln befragt sie die geheimen Winde. Sie ist hellwach. Die alte Kiefer hat einen schweren Astbruch überlebt. Viele Zapfen hängen an ihren Zweigen und wollen auf den fruchtbaren Boden fallen. Dieses Jahr hat sie stark ausgetrieben. Sie habe ich mir ausgesucht, vor drei oder vier Jahren, oder ist es noch länger her? Fünf oder sechs Jahre? Ich könnte darüber nachdenken und dann würde es mir sicher einfallen, aber wozu die Jahre nachzählen?

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Mittsommer nennen wir ihn, den längsten Tag des Jahres. Wir überschreiten eine Schwelle. Und wer sich von den wirklich großen Mächten über sie tragen lässt und sein Herz für das Wunder des ewigen Lebens öffnet, wird mit Licht gesegnet und sein inneres Feuer entflammt voller Sehnsucht nach Glück für die Welt und alle ihre Wesen.

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DENKEN ist schön, macht Spaß und ist der Schlüssel zum kreativen Schaffen. Es lohnt sich also, über das Denken selbst hin und wieder nachzudenken. Sollte man nur logisches Denken zulassen oder auch frei fließendes Denken? Denken wir noch, wenn wir uns in inneren Bildern einfach nur treiben lassen, oder ist das schon Träumen? Oder denken wir nur dann wirklich, wenn wir uns gedanklich von einem Ausgangspunkt zu einem Ziel bewegen, wir also darüber nachdenken, wie wir Ziele erreichen? Ist nur effektives und zweckgerichtetes Denken, echtes Denken?